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and here we go...

Montag, November 06, 2006

und los geht´s mit dem vermissen. denn ich bin da und du nicht. ein normaler zustand  - der sich an anderen tagen bis spätestens neun oder einer "scheiss tag, bin noch auf ein bier mit (name einsetzen). liebe dich"" -sms klärt. nur heute nicht. heute kommst du nicht mehr.
gerade eben hast du mitgeteilt, daß doch alles ganz gut gelaufen ist. das war klar. völlig klar, daß du gewinnst. und das freut mich sehr. freut mich und macht mal wieder dolle stolz auf meinen mann. gutes gefühl.
trotzdem vermissen. und todmüde aber noch gar keine lust jetzt ins bett zu gehen. da ist es so allein - auch wenn ich mich auf den kleinen schwarz weissen verlassen kann, der sich mit sicherheit neben meinem kopf einrollt und mich in den schlaf schnurrt. bei aller liebe, dich kann er nicht ersetzen. und auch das schnurren ist erst so richtig, richtig heimelig, wenn es zwischen unseren köpfen passiert und wir uns auf eine sehr seltsame, aber wahnsinnig zweisame art, über unsere patchwork-familie hier freuen.
sowieso ist seit ein paar tagen wieder der blick frei auf uns. alle blöden gedanken sind weggeredet und vernichtet. übrig ist nur, mal wieder wahnsinnig verliebt sein. mal wieder neben dir liegen und vor glück überlaufen, nur weil du da bist.
irgendwann mach ich das mit dem auffressen, so lieb hab ich dich, nochmal wahr und bedien mich mit einem extragroßen stück. gestern nacht, als deine warme haut auf meiner war, konnte ich mich ja gerade noch zurückhalten. aber lange geht das nicht mehr.
ach süßer - ich vermiss dich so. und ich dachte, blog schreiben macht´s besser. aber ganz im gegenteil - wird nur schlimmer so. frage mich, was du gerade treibst. vermutlich bist du essen - irgendwo in wien. hoffentlich gefällt dir dein hotel. hoffentlich hast du da empfnag - denn deine stimme muss ich dringend noch hören heute abend. will mir doch erzählen lassen wie es genau gelaufen ist. muss doch die details auswerten. muss dir doch sagen, wie sehr ich dich liebe. und das wir uns so sehr auf dich freuen. so sehr, daß wir schon jetzt die stunden zählen. jetzt zum beispiel, sind es noch knappe 30. scheiße, ist das noch lang.
komm wieder. du fehlst. ich liebe dich. sehr!

before the missing

Sonntag, November 05, 2006

stimmt. das du fort musst, ist blöd. total sogar. und ich vermiss dich auch schon jetzt. immer dann, wenn so etwas ansteht, wünsch ich mir mich so klein machen zu können, daß ich in deine tasche passe. würde dich ja eh gerne mal erleben - so im business. wie du dann da vorne vor den leuten stehst und die welt erklärst. wie sich das anhört. was man dann denkt.
aber auch aus der ferne kann ich stolz auf dich sein. und ich weiß schon jetzt, daß ich wieder gespannt vor dem rechner sitzen werde um online zu checken, ob dein flug gelandet ist. vielleicht hat wien ja auch eine webcam. d-dorf natürlich wieder nicht. leider. sonst könnte ich leise  "ciao" sagen. und "viel erfolg". oder "schön, das du wieder da bist."

das vermissen bleibt. genauso wie die hoffnung, daß du heile hin- und zurück kommst. morgen abend wird es nichts wichtigeres geben, als deine stimme im telefon zu hören. und als meine nase tief in dein kissen zu drücken. mich an das t-shirt zu schmiegen das du heute nacht tragen wirst.
vermutlich werde ich kaum einschlafen können. und mich ein wenig allein fühlen, so allein. aber  ist doch nur eine nacht! nein. es ist eine ewigkeit. eine, die aus kilometern gemacht ist. soviel davon zwischen uns dann.

und das ist gar nicht spiessig. das ist eher sehr, sehr schön. das das noch immer geht, das vermissen. das im bauch sehnsucht haben. und dabei das kleine zusammenkrampfen zwischen herz und rippen fühlen, wenn ich an dein lächeln denke. oder daran wie es sich anfühlt, in deinen armen zu sein: zuhause.
freu mich auf dich. schon jetzt. immer. für immer.

Blinded

Hm, was mich wirklich gerade stört, ist, dass ich dich die nächsten zwei Tage allein lassen muss. Nur um irgendwelchen fremeden Menschen beizubringen, wie sie Dinge ins Netz bekommen, die sowieso keinen interessieren.

Einschub:
- Uh, ich kann die Enträge im Gästebuch schon klickern hören: Na, dafür bist du ja prädestiniert... -
Freue mich schon jetzt darauf dich wieder in die ARme schliessen zu können. Weggehen fällt immer noch schwer, obwohl wir es schon sooft gemacht haben. Obwohl wir uns eigentlich täglich sehen. Seltsam eigentlich. Aber auch irgendiwe schön. Spiessig und langweilig bestimmt, aber mir irgendwie vollkommen egal.

NAja, so lange keine Didl-Mäuse im Auto liegen und Leonardo-Gläser ind er Eiche-Schrankwand, kann ich damit noch ganz gut leben.

too many answers...

a. steht noch immer im raum. und steht da und steht da und steht da. bestellt und nicht abgeholt. naja - eigentlich ja noch nichtmal bestellt.
erinnerst du dich an dieses gespräch, das wir vor ein paar jahren mal hatten? da haben wir uns darüber unterhalten wann es wohl ein guter zeitpunkt sei, ein kind zu bekommen. und du hast gesagt, daß wir uns wahrscheinlich irgendwann am küchentisch wiederfinden und darüber reden. ich fand das damals schon doof. das ist ja wie einkaufszettel schreiben. oder rechnungen bezahlen. alles so verkopft.

aber: auch meine emotionale sperre gegen kopflastige kinderplanung hilft mir bei der beantwortung der frage nach ja oder nein, nicht wirklich weiter. meine einstellung zum thema ändert sich innerhalb von minuten. schwankt ins pro nach einem gespräch mit einer freundin, die mich kennt wie ihre zweite haut. flüchtet sich ins contra, wenn im supermarkt verzweifelte jung-eltern versuchen, ihr kind ruhig zu stellen.
irgendwo in mir ist der - vielleicht komplett realitätsferne- anspruch, ein kind nur dann zu bekommen, wenn es kein contra gibt. allerdings ahne ich auch, daß es diesen moment nie geben kann.
ganz objektiv betrachtet, haben wir angst davor, weil sich in unserem leben noch so viel ändern kann und wird.
ganz objektiv betrachtet wird meine schwester wahrscheinlich kein kind mehr bekommen, weil ihr leben sich nicht mehr ändern lässt.
weil so ganz schleichend die firma und der lebensstil die oberhand gewonnen haben. ganz subjektiv, glaube ich aber auch, daß sie das ein wenig traurig macht. vielleicht noch nicht sehr. noch nicht jetzt. aber was ist in zehn jahren? dann, wenn sie mitte vierzig und er anfang fünfzig ist? wie fühlt sich das dann an? machen geld und erfolg auf die art glücklich, wie es die eigene familie tut?
und sind kinder nicht vielleicht gar nicht so kompliziert, wie man neuerdings immer denkt? wollen die nicht tatsächlich einfach nur das es warm ist, das es was zu essen gibt und das da jemand ist, der sie anspruchslos liebt? so wie unsere eltern das mit uns auch hinbekommen haben?

neben all der fragerei, gibt es aber auch ein paar sachen, die ich ganz genau weiß:
ich wünsche mir ein kind von dir.
ich wünsche mir ein kind mit dir.
es wird das schönste kind der welt.
es wird große braune augen haben.
und wahrscheinlich deine dunklen haare.
vielleicht ist es aber auch die ersten zehn jahre lang so goldblond, wie ich es war.
es wird mal ordentlich groß, wenn es groß ist.
und ganz schön schlau, wird es auch.
es wird glück haben, denn es hat dich als papa.
denn du wist ein großartiger papa sein.
und ich kann das sehen, ich weiß schon, wie das aussieht.
und ja, ich glaube auch das so ein babybauch sehr, sehr sexy ist.

ich will das alles mit dir erleben. das schwanger sein und das bauch eincremen und das stolz sein, den arztmarathon, das namen suchen, das auf die welt bringen, das nach hause fahren, das wickeln, das beim einschlafen zukucken, das märchen vorlesen, das welt durch kinderaugen sehen und das weihnachten, ostern, geburtstag feiern.
ich weiß vor allem, daß ich mir das noch mit keinem mann gewünscht habe. und das ist doch ein gutes zeichen, oder?

alles, was ich nicht will ist, dich in eine position zu bringen, aus der du diesen gedanken unterstützt um mich glücklich zu machen.
denn neben unserem leben, gibt es auch noch deines. und solange auch nur irgendwo in dir ein zweifel steckt, ist das alles keine gute idee. ich will nicht eines tages da stehen und zusehen, wie unsere beziehung scheitert, weil wir uns jetzt falsch entschieden haben.
wenn ich davor keine angst haben brauche, dann ja - dann lass es uns versuchen. dann glaube ich, daß uns das sehr glücklich machen kann.

So, what´s happening

Immer noch steht es im Raum, wollen wir ein Kind oder nicht? Aber eigentlich steht es nicht im Raum. Eigentlich wissen wir die Antwort ja schon längts. Denn darüber, dass wir ein Kind wollen, sind wir uns schon länger einig.

Nur das wann hat sich dramatisch verschärft. Und natürlich macht uns diese Entscheidung Angst. Schaffen wir das? Ist das der richtige Zeitpunkt. Etc, etc, etc.

Aber der richtige Zeitpunkt wird nie kommen. Wenn man auf den richtigen Zeitpunkt wartet, dann warte man ähnlich lange wie auf Gordot.

Ausserdem glaube ich, dass du unglaublich sexy aussiehst, schwanger... Und ich weiss, dass du eine herausragende Mutter sein wirst. Also um es mal wieder kurz zu machen. Warum eigentlich die ganze Aufregung, wir bekommen das schon hin. Genauso wie wir alles andere hinbekommen, vor dem wir uns so gefürchtet haben.

ten years from now...

Samstag, November 04, 2006

mal davon abgesehen, daß ich dich im leben niemals betrügen würde, kannst du sicher sein, daß das was sowieso nie passiert, auch nicht mit einem mann meiner altersklasse passieren würde. ein paar jahre mehr als ich (und das sind ja nun immerhin schon 27) dürften dann doch durchaus drin sein.
genau und eben aus diesem grund, freue ich mich bereits unbändig auf deinen alterungsprozess. denn da du schon jetzt ein ungemein gut aussehender mann bist, rechne ich damit, daß die nächsten jahre dich noch markanter werden lassen. und markant mag ich.
stil, mag ich. lebenserfahrung, mag ich. macht, mag ich. dich - liebe ich. und das natürlich, in nicht mehr steigerbarem ausmaß.

den fulminanten wochenendauftakt, sollten wir übrigens weiter zelebrieren. nach meinem allmonatlichen hormontief, genießt mein körper die jetzt wieder steigende dosis. er strafft meine haut, macht die brüste prall und saftig mit rosanen spitzen, die erwartungsvoll nach vorne stehen.
ich bin einfach nass zu machen. wölbe mich feucht glänzend und geil auf berührung deinen händen entgegen. strecke meinen hintern raus, den rücken gerade, die hüften scharf gewölbt - fühle mich wohl in mir. jung, lecker, schön.
falls das in zehn jahren nicht mehr so sein sollte, müssen wir das nutzen. sollten wir das festhalten, wie auf polaroid. könnten meine jugend anketten - tatsächlich mit leder und halsband einfangen - festgezurrt an der heizung neben deinem schreibtisch. zwischen deinen beinen. unter dir. offengehalten durch sündige wäsche, die den zugriff erleichtert. aber das erst lange nachdem die lust schon auf den boden tropft.
die empfindlichen nippel mit klemmen versorgen. die geschwollenen lippen mit einem knebel beschäftigen, an dem roter lippenstift sich abreibt und auflöst und langsam das kinn hinab rinnt. dort auf füße tropft, die auf 12 Zentimetern kaum halt finden und über glatten boden kratzen. rote knie vom harten untergrund. hilflose, willige augen - schwarz von mascara und lust.
ja....das sollten wir tun. ich wünsch es mir.

handle with care!

um ehrlich zu sein, ist es gerade recht schwer, etwas dazu zu sagen. aber wahrscheinlich auch ganz gesund.
und stimmt - du hast recht, es war gut viel zu reden. mal wieder gründlich sauber machen. so als ob man wochenlang nicht zum fenster putzen gekommen wäre und hinterher erstaunt ist, wie viel freundlicher plötzlich alles ist. und das nur wegen ein paar sauberen glasscheiben.
glas ist sowieso immer eine hübsche metapher für so vieles. im besonderen aber für eine beziehung. vielleicht auch für unsere.
denn glas durchschaut man. mal mehr, mal weniger. wenn man es putzt, ist der blick wieder frei.
glas ist auch so etwas, was einfach bei einem ist. zumeist besonders schön anzusehen und praktisch. aber irgendwann hat es seinen platz in der wohnung gefunden und steht rum. so zerbrechlich und durchsichtig, daß es irgendwann unsichtbar wird. dann ist es einfach da. cést la vie? mitnichten. denn glas hat gedächtnis: jeder fingerabdruck pappt energisch an der außenhaut. und das hartnäckige verschmutzungen kaum wegzukriegen sind, weiß auch die schlaue nachbarin. bei glas gilt also - handle with care. lass es nicht fallen. kümmer dich drum. befüll es nicht mit dingen, die rückstände hinterlassen. mach es nicht kaputt.

andererseits - und das ist die gute nachricht - ist glas weitaus strapazierfähiger als man so denkt. hitze, kälte, kein problem. was rotglühend auf die welt kommt, kann man später nicht so einfach wieder loswerden. und - bedenkt man die wachsende familie der sicherheits-gläser - weiß man, daß ein wenig spannungs-unterstützung durch ein drahtgeflecht oder kaum sichtbaren verbundstoff, so manchen aufprall abzufedern weiß. und mit der macke kann man leben. steinschlag ist alltag. offensichtlich.

ich bin also dabei, meine zerbrechlichkeit zu stärken. und ich bin frisch geputzt. so superber sex wie in den letzten tagen, wirkt im realen leben wie ein power-tab in der spülmaschine. und ich bin sicher das mit der zeit, auch die letzten reste unten auf dem boden weggehen.
bis dahin - einfach ein paar blümchen drauf und alles zusammen an einen sonnigen platz. wird schon wieder.

und nicht in watte packen. in watte packt man glas nur wenn man umzieht. aber das hast du ja offensichtlich nicht vor. und das glaub ich dir.

in liebe

O what a day

Ach ja, so muss ein Wochenende sein. Kaum war der vorherige Post gschrieben, da bist du endlich aufgewacht. Und wir hatten direkt noch einmal Sex. Wunderbaren, ausgelassenen, selbstverständlichen Sex. Mit ausgeschalteten Köpfen und eingeschalteten Hormonen.


Ich frage mich natürlich, warum wir da nicht viel früher drauf gekommen sind, mal wieder offen und ehrlich miteinander zu reden. Aber sei es, wie es ist, wir haben es ja doch mal wieder geschafft, die Kurve zu bekommen.

Ich bin froh, dass wir das immer wieder schaffen, auch wenn es mir natürlich lieber wäre, wenn es nichts zu schaffen bzw. aus dem Weg zu schaffen gäbe. Aber ich glaube, so funktioniert die Welt und vor allem der Mensch nun einmal.

Wochenende

Endlich mal wieder Wochenende. Endlich mal wieder wir. Und tatsächlich wir. Einen so ausgelassenene Start ins Wochenende hatten wir schon lange nicht mehr.

Ausgelassener, spontaner Sex. Mein harter Schwanz in deiner tropfend nassen Muschi. In deinem so wunderbar engem Arsch. Mein Sperma in Mengen in deine Körperöffnungen spritzen. Deinen warmen, weichen Körper an meinem spüren. Dich zu Höhepunkten zu treiben, dich hinauszuzögern, dich weiter zu treiben. Dir dabei zuzusehen, wie du dich ganz in den Moment fallen lässt.

Es freut mich, dass wir uns mal wieder ausgesprochen haben, dass wir die Themen, um die wir schon so lange herumgeschlichen sind, endlich mal wieder auf den Tisch gebracht haben.

Natürlich tendiere ich dazu dich in Watte zu packen. Vor allem bei all den Dingen, die in diesem Jahr passiert sind. Tendiere dazu Themen, über die du augenscheinlich weder reden noch anchdenken möchtest, auszuklammern. Aber das bringt immer Distanz zwischen uns. Eine DIstanz, die sich halt irgendwann nicht mehr abdecken lässt.

Aber die Distanz haben wir in dieser Woche überwunden. Und das gefällt mir.

Sehr sogar.

Neues Template

Mittwoch, November 01, 2006

Jetzt mal wieder in einem neuen Gewand - wir hoffen es gefällt. Arbeit ist mal wieder ongoing, aber man kann alles lesen und diesmal funktionieren auch die Artikeleinzelansichten.

Also weiterhin viel Spass :)