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driven by nature?

Montag, Juli 30, 2007

die geliebte schwester fährt morgen nach hamburg "das kind" ankucken, schatz. und "das kind" hat diesen arbeitstitel, weil es ihr ein bisschen suspekt ist, glaube ich. denn es ist aus ihrer besten gekommen - und die beste war immer die, die auch keine wollte. für die schwester muss das sein, als wäre die letzte bastion gefallen und ich glaube, sie hat lang dran zu verpacken gehabt. jetzt bin ich aber gespannt, wie sie am mittwoch so sein wird. denn erfahrungsgemäß ist die große nicht nur gerissen und schön, sondern auch unberechenbar emotional. und angeblich soll es ja so sein, daß dieser mutterinstinkt sich virusartig anheftet wenn man zu lang zu nah dran ist. und ich wäre ja zugegebenermaßen gerne noch tante, bevor es uns erwischt (falls es uns erwischt).
wozu hat man denn sonst ein zehn jahre älteres schwester-testgelände. außer zum lieben und hassen, doch wohl auch zum kucken, ob lebensentwürfe gut sind, oder nicht.
ob du für deinen kleinen bruder wohl eine ähnliche funktion inne hast?

gewusst wie...

auf der suche nach menschen, die gut und günstig unsere alte wohnung für die übergabe fit machen, bin ich über eine spannende anzeige gestolpert. tja - so geht´s eben auch, wenn die kohle fehlt:

Nette Sie, 31, südländischer Typ, intim gepierct und rasiert sucht Hilfe für
die Renovierung.
Es wird ein Mann bzw. Männer gesucht die fachgerecht Fliesen, oder/und Laminat verlegen können.
Alternativ müßten noch Tapeten geklebt und gestrichen werden.
Als Gegenleistung hierfür würde Dir mein Mund, meine rasierte und gepiercte
Muschi je nach Leistung zur Verfügung stehen (safe).
Ich bräuchte die Hilfe an einem Wochenende. Am besten am 21/22.07 oder den
28/29.07.
Wenn Du Lust hast mir zu helfen und auch Deinen Spaß dabei haben möchtest, dann
meldet Dich bei mir.
Ich würde Dir auch während Du arbeitest leicht bekleidet den Kaffee bringen *g*
Über eine Fahrtkostenbeteiligung können wir selbstverständlich sprechen.
Ich freu mich auf Deine Zuschrift.
Liebe Grüße

sequel

Sonntag, Juli 29, 2007

die ersten stunden waren anstrengend gewesen. viel anstrengender, als sie es sich vorgestellt hatte. und der tag war so lang hier auf dem bett, bewegungslos, fixiert an handgelenken und füssen. die ganze welt der wohnung, so viel beschäftigung um sie herum und nicht die kleinste chance das alles zu erreichen. sie konnte die schatten der sonne uf ihrem körper wandern sehen, wie auf einer uhr. zehn, zwölf, zwei, vier - er dachte offenbar nicht daran, für sie ein wenig eher aus dem büro zu kommen, nein. seit sechs fröstelte es sie bei jedem luftzug - und das atmen unter der latexmaske wurde immer schwieriger. gleichzeitig war ihr eigner atmen das einzige geräusch das sie hören konnte. es erfüllte ihren ganzen kopf und war wie hintergrundmusik für ihre gedanken; die erinnerungen an den heutigen morgen, daran wie sie sich an ihn geschmiegt hatte, an seine lippen, an seinen harten schwanz der sich an ihrem hinter gerieben hat. daran wie nass sie geworden war, wie dringend sie ihn in sich spüren wollte - aber er hatte ihren kopf unter die bettdecke und ihren mund auf sich gepresst. er hatte sich mit langsamen stößen zwischen ihren lippen gerieben, salzig geschmeckt und wild. sie hatte sich anfassen wollen, aber er hatte ihre hand fort gezogen. also hatte sie sich an seinem knie gerieben, sich irgendwie hilflos nach mehr suchend hin und her gewunden und gefleht. "gehörst du mir?" hatte er gefragt und sie hatte genickt - in der hoffnung endlich alles zu bekommen - oder zumindest etwas, seine hand, seinen mund, ein spielzeug, irgendwas. aber er befahl ihr sich auszustrecken, arme und beine zu spreizen, sich locker zu machen, still zu sein. und dann hatte er sich zeit gelassen sie zu fesseln. hatte jeden knoten akribisch geprüft und kontrolliert bis sie fest fixiert war - nackt und offen und nass. und dann hatte er ihr die latexmaske übergezogen - dabei zärtlich darauf geachtet ihr nicht weh zu tun. aus den schlitzen der maske wwar ihr blickfeld klein und die geräusche fort. ihr körper brannte nach berührung und sie erwartete und sehnte seine hände. sie beobachtete ihn und zuckte bei jeder bewegung, die er in ihre richtung tat. aber er suchte nur in aller ruhe seine kleidung aus und zug sich an: das hemd, den anzug, die socken, die schuhe. dan ging er ins bad und noch bevr er zurück kam, konnte sie sein after shave riechen. es nahm den ganzen raum ein und erfüllte ihren kopf. drang in jede pore, zwischen ihre beine, sie stöhnte leise auf.
dann stand er vor ihr und sah sie an. minuten. stunden? er lächelte und ließ seine hand über ihre leiset streichen. sie jaulte leise auf und drückte sich seinen fingern entgegen. sein schwanz pochte in seiner hose auf und ab, auf und ab - sie hätte ihn anspringen können und ihn aufsaugen. er öffnete seine hose, sie hielt den atem an und sah zu, stöhnte laut und bittend. wenn er doch nur einmal seine finger durch ihr nasses fleisch ziehen würde, einmal nur. aber seine finger pressten ich um seinen zuckenden schwanz. er stand jetzt genau über ihr, seinen blick starr auf ihren körper gerichtet und wichste hart und schnell. sie wand sich auf dem laken als könne sie sich an der luft zum höhepunkt reiben oder ihn überzeugen, sie endlich einfach zu nehmen. kurz vor seinem höhepunkt griff er plötzlich den blasebalg und nahm ihr die luft. sie bäumte sich auf und hörte ihngleichzeitig laut stöhnen. dann klatschte sein sperma warm auf ihre brüste, sammelte sich und floss zäh daran hinunter. "ich liebe dich" sagte er. "bis heute abend". dann war er gegangen.

jetzt war er zurück. sie hörte den schlüssel in der tür wie durch watte. sie war hungrig, sie fror. sie hatte durst. sie schämte sich. sie lag seit neun stunden auf dem bett und hatte es irgendwann nicht mehr halten können. was würde er sagen? komm doch herein, dachte sie und plötzlich mischte sich unter all diese gefühle große spannung - und stolz. sie konnte hören wie er sich etwas zu essen machte - aber ihr hunger war nicht mehr da. und dann stand er plötzlich vor ihr, mit einer feder in der hand. sie spürte sie af ihren beinen, an ihrer hüfte - weiche, sanfte liebkosungen. keine spur von entsetzen ns einem gesicht, eher viel stolz - und sein schwanz war geschwollen. er massierte ihn langsam durch den stoff seiner hose. und schlagartig erwachte leben in ihr und sie war wieder drt, wo er sie morgens verlassen hatte....sie wollte ihn unbedingt.

Sonntag nachmittag

Der Sonntag nachmittag - der gemütlichste Nachmittag der Woche. Man kann eigentlich nichts machen, als das worauf man gerade Lust hat, denn man kann keine Erledigungen machen, man kann nichts anderes tun, als sich mit sich selbst beschäftigen und die Gedanken fliessen lassen.

Machen wir doch einmal ein Experiment. Eine Geschichte - geschrieben von uns beiden zusammen. Ich fange an, schreibe die männliche Sicht, und du setzt ein und schreibst die weibliche Sicht dazu. Mal sehen, wohin uns das führt.

Es ist Freitag abend. Er sitzt in seinem Auto auf dem Weg nach Hause. In seiner Hose wird es ungemütlich eng, weil sein Schwanz anschwillt, wenn seine Gedanken darum kreisen, was ihn erwartet, wenn er in der Wohnung ankommen wird. Ein dunkles, etwas gemeinsames Grinsen umspielt seine Mundwinkel, wenn er an den heutigen abend und an das kommende Wocheende denkt.

An der Wohnung angekommen, verliert er keine Zeit und steigt aus dem Wagen. Die HAustür aufschliessen, die Treppen hinaufsteigen, all das geht in einer fliessenden Bewegung. Als er den Haustürschlüssel ins Schloss schiebt verharrt er einen Augenblick, atmet noch einmal tief durch und das Grinsen wird noch breiter. Dann öffnet er die Tür mit einem Schwung und betritt die Wohnung. Still ist es hier, und dunkel, denn die Vorhänge sind alle zugezogen. Von irgendwoher hört er leise Bewegungen und ein ersticktes Gemurmel. Seine Jacke undSchuhe zieht er sich bedächtig aus, und macht sich erst einmal einen Tee, isst etwas, bevor er zur Schlafzimmertür geht. Als er sie aufmacht, gleitet sein Blick durch das Zimmer: Alles ist so wie er es am Morgen verlassen hat.

Auf dem Bett, festverzurrt und gespreizt an die Enden des Bettes gefesselt liegt die Frau, die er heute morgen so fixiert hat. Ihr Kopf unter einer Latexmaske versteckt, die nur zwei kleine Öffnungen für ihre Nasenlöcher frei lässt. Der Mund verschlossen durch einen Knebe, von dem ein Latexschlauch wegführt, an dessen Ende ein Blasebalg sitzt. Langsam greift er die Feder, die am Ende des Bettes liegt, und lässt sie langsam über die nackte Haut der gefesselten Frau gleiten, die beginnt an den Fesseln zu zerren....

sexobjekte

Freitag, Juli 27, 2007

Also meine Sexobjekte sind da doch eher in Verbindung mit Fleisch und Blut, haben blonde Haare und leben mit mir in einer Wohnung. Und wenn Objekte dazu kommen, dann kommen sie dazu, gehören also zu der oben beschriebenen Person aus Fleisch und Blut.

Eine reine Beziehung zu einer Mauer oder zu einem Zug kann ich mir nicht wirklich vorstelle. Aber your kink is not my kink, jedem das seine oder das ihre.

sex objekt

Donnerstag, Juli 26, 2007

heute über einen spiegel artikel über eben diese gestolpert. und zwar keine aus fleisch und blut, sondern aus metall, stein oder anderer, toter materie. in deutschland bekennen sich ca. 25 menschen offiziell dazu, einen gegenstand zu lieben. eine schwedin ist seit 1979 mit der berliner mauer verheiratet und ein deutscher, ist unglücklich in eine dampflok verliebt. ich finde das hochspannend und habe wikipedia befragt:


Diese Variante der menschlichen Sexualität ist extrem selten anzutreffen. Vom Fetischismus unterscheidet sie sich dadurch, dass das Objekt nicht nur als Stimulanz dient, sondern als eigenständiges, quasi-personelles Gegenüber wahrgenommen und als anziehend empfunden wird. Während beim Fetischismus ein Gegenstand, wie auch ein Körperteil als Partialobjekt, den Menschen repräsentiert oder in toto darstellt, wobei das Begehren auf den Menschen gerichtet bleibt, ist bei der Objektophilie das primäre Begehren auf das Objekt gerichtet. Das Objekt ersetzt den Menschen als potentiellen Partner. Hinzu kommen häufig animistische Denkweisen, so dass das Objekt nicht als toter Gegenstand, sondern als beseeltes Wesen empfunden wird. (...)


und jetzt meine frage: irgendjemand objektophil?
kannst du dir das vorstellen, schatz?

rücklings, die augen zu

Mittwoch, Juli 25, 2007

halb vier durch und kurz vorm einpennen. muss aber noch arbeiten. will aber nach hause und da mit dir auf dem fussboden liegen. und an den händen festhalten. und lauschen und mich an neue geräusche gewöhnen. nicht reden. einfach nur da sein. und dann einschlafen vielleicht - mit sonne im gesicht.

graue gefahr...

Montag, Juli 23, 2007

okay. neue wohnung, neue aspekte: unter uns wohnen alte leute - und die klingeln, wenn man um zehn nach acht noch ein loch bohrt. damit können wir leben. aber damit müssen wir auch rechnen. das heisst wohl, lauten sex gibt es nu nicht mehr....;)

10000 feet and rising

Da sind wir also. In der neuen Wohnung. Die Knochen tun weh, die Hände sind zerkratzt, die blauen Flecken nicht mehr zählbar. Aber es hat sich gelohnt. Helle, freundliche, geräumige 100qm, die ganz nach unserem Geschmack sind. Die meisten Kartons sind schon ausgepackt, und der neue riesige Esstisch schreit förmlich danach darauf Sex zu haben.

Gratulation zur neuen Wohnung - auf eben so gute Zeiten wie in der alten!

drin

Samstag, Juli 21, 2007

unfassbar, aber wahr. ich sitze in unserem neuen wohnzimmer. mit den frisch bezogenen couchen, der unglaublich tollen tapete, den hellen farben, dem unglaublich tollen und ja, genauso wollte ich das haben ambiente und es ist so wahnsinnig, wahnsinnig schön.
wir haben uns den arsch richtig aufgerissen - und es hat sich gelohnt. alles atmet uns - so als hätte das hier extra auf uns gewartet. ich bin wirklich verdammt glücklich - und das obwohl sich meine füße anfühlen, als hätte mir jemand ein nagelbrett drunter montiert.

was noch toll ist - wir sind endlich allein. ohne die hilfe hätten wir es nie geschafft - vor allem nichz, ohne die packer - aber trotzdem ist es eine wohltat, einfach nur hier mit dir zu sein, wieder mit privatleben. sogar die katzen sind endlich angekommen und erspielen sich ihr neues reich und machen jagd auf unsere tord boontje lampe - die jetzt höher hängt. aber das macht nichts - es ist noch immer einfach genau richtig.

ich freu mich so auf die zeit hier. und auf uns hier. und immer.
danke für die letzte woche: für jeden schweiß- und farbtropfen und für das in den arm nehemn im richtigen moment. für das einstecken, wenn ich auf und bitzig war und das grinsen danach. und - für die tapeten. die hast du mal echt gut ausgesucht...

dicker, dicker kuss. und viel, viel liebe...