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feels like zimtsterne

Montag, November 07, 2005

es ist dunkel und irgendwie gemütlich draussen. so langsam hat sich mein körper auf die winterzeit eingestellt, glaube ich und auf seltsame art und weise fängt es einen auf. die zeit des tee trinkens und gemütlich werdens hat begonnen - und weisst du - das können wir wirklich gut gebrauchen.
die letzten wochen haben uns mürbe gemacht, dich und mich und wenig von dem gelassen was wir noch vor kurzem waren: verspielt.
jetzt ist immer der schatten der woche mit dabei - frisst sich in den magen, nagt an den gedanken und geht mit ins bett.
drüber reden ist schwierig, das weiß ich. vielleicht weil man angst hat, den anderen noch weiter zu belasten - denn der hat doch schon genug mit sich selbst zu tun. und so driften wir durch die tage, immer lustloser, schweigsamer, antriebsloser - ständig die nie aufhörenden fragen im kopf und die leise angst im bauch, zu wenig für einander da zu sein.
das macht vorsichtig und lässt uns umeinander schleichen. wie raubtiere beobachten wir uns und fragen was das wohl wieder zu bedeuten hat.
wir ziehen uns zurück um freiräume zu öffnen und warten sehnsüchtig darauf, daß einer von uns beiden kommt und lacht und sagt: hey, alles nur fasching.
gedrückte stimmung eben. nicht schön.
nicht schön weil eigentlich immer anders. weil hier eigentlich immer der ort war, wo es eben nicht hinkam - das komische gefühl.
aber scheinbar hat es as doch geschafft und dieses wochenende war durchzogen davon, dagegen anzukämpfen.
aber wie macht man das? reicht reden? ich glaube schon.

einmal alles von der seele lassen, was runterdrückt ist gut und vor allem uns zu sagen, daß alles okay ist, ist besser.
dann haben wir auch wieder luft für die anderen dinge, die momentan nicht oben auf der liste stehen. einander anschauen und übereiander herfallen zum beispiel. oder endlich wieder spielen. den kopf frei haben für beknacktes, für sinnliches, für genießendes.
unter dem ganzen, doofen kram sind nämlich noch immer wir zwei. und das ist so viel wert und so schön.
und gerade fühlt es sich nach zimtsternen an. und du wirst bald zuhause sein. und ich freu mich wahnsinnig auf dich.
ich liebe dich schöner mann.
sehr.

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